„Alle sollen ihre Liebe zum Sport ausleben können“

Seit fünf Jahren engagiert sich Sophie Schröder bereits ehrenamtlich für den TSC Münster-Gievenbeck – vor allem für unseren Volleyballnachwuchs. Das kostet viel Zeit und Energie. In unserem Gespräch erzählt sie, weshalb sich dennoch jeder investierte Moment lohnt.

Liebe Sophie, von der Trainingsarbeit über Feriencamps bis hin zu Schulkooperationen und Social Media übernimmst zu zahlreiche Aufgaben in der Volleyballabteilung. Was gehört alles dazu?

Sophie: Ich trainiere die männlichen u12- bis u16-Mannschaften, begleite sie zu Events und plane und organisiere Turniere für unsere Youngsters, um schon den Jüngsten den Spaß am Volleyballsport näherzubringen. Gerade plane ich das nächste Osterferien-Camp, die Anmeldung startet bald. Außerdem helfe ich bei der Organisation der Heimspiele unserer Bundesligamannschaft, den Münster Volleys. Nebenbei betreue ich noch den Instagram Account der Volleyballjugend.

Welche Superkräfte braucht es dafür?

Sophie: Um allem bestmöglich gerecht zu werden, braucht es die Superkraft, die Zeit anhalten zu können, um zehn Stunden mehr pro Tag herbeizuzaubern! Aber es scheint auch so zu klappen – noch!

Trainerin Sophie Schröder
Trainerin Sophie Schröder

Welche Herausforderungen bringt das Ehrenamt noch mit sich?

Sophie: Ehrenamtlich aktiv zu sein, bedeutet, viel Zeit und Mühe zu investieren, und trotzdem manchmal der „Buhmann“ zu sein. Viele Aktive opfern ihre Freizeit dafür auf, ihren Verein voranzubringen und ihn in einem guten Licht darzustellen – gleichzeitig hat man das Gefühl, niemals von diesen Tätigkeiten leben zu können. Das kann sehr anstrengend sein, ist aber eben auch mit schönen Momenten verbunden, die einem zeigen, dass sich die Arbeit auf andere Art auszahlt!

Was genau meinst du damit?

Sophie: Die Zeit und die Mühe lohnen sich, wenn man sieht, dass es Kinder und Jugendliche gibt, denen der Sport so wichtig ist, dass sie am liebsten jede freie Minute in der Halle verbringen würden! Und wenn man sieht, wie die Kombination aus Spielspaß, Talent und Entwicklung sich zu etwas ganz Großem und Erfolgreichem entwickeln kann!

Trainerin Sophie Schröder steht mit einem Volleyball in der Halle.

Was motiviert dich noch?

Sophie: Ich liebe meinen Sport und möchte es allen, die auch so empfinden, ermöglichen, ihren Sport auszuleben. Sport kann ein Zufluchtsort in schwierigen Situationen sein, wenn es einem dadurch besser geht und man zum Beispiel neu an Dinge herangeht. Sport und die Leidenschaft für Sport sind meiner Meinung nach große Chancen, um mentale Barrieren zu durchbrechen und Situationen im eigenen Leben neu einordnen zu können.

Wer kann sich wie in der Volleyballabteilung einbringen?

Sophie: Wir suchen Trainerinnen und Trainer, die bei der Spieltagsbetreuung unserer Jugendteams oder auch während des Trainings helfen können. Dabei sind erst einmal nur das Interesse an Volleyball und Zuverlässigkeit wichtig.

Herzlichen Dank für dein großartiges Engagement, Sophie!

Fotos: privat

Sophie Schröder