TSC zeigt sportliche Leistung beim Münster-Marathon

Beim Volksbank-Münster-Marathon am 13. September hat der TSC Münster-Gievenbeck wieder Teamgeist und Ausdauer bewiesen – sowohl neben als auch auf der Strecke.

Was braucht es, um eine Sportveranstaltung in der Größenordnung des Volksbank-Münster-Marathons mit mehr als 12.500 Teilnehmenden zu stemmen? Fragt man das Marathon-Orga-Team, lautet die Antwort: viele fleißige Hände! Unter den 350 Helferinnen und Helfern an den Erfrischungs- und Verpflegungspunkten befanden sich in diesem Jahr auch wieder viele Mitglieder des TSC Münster-Gievenbeck.

„Für manche beginnt der Marathon schon um halb sieben Uhr morgens“

„Für manche beginnt der Marathon schon um halb sieben Uhr morgens“, sagt Marc Schmittka schmunzelnd. Der Vorstandsvorsitzende ist an diesem Sonntag als Erster vor Ort. Während er darauf wartet, dass die Lkws die Verpflegung anliefern, baut er bereits den selbst mitgebrachten Pavillon auf. „Hier können wir alles lagern, damit bei dem Nieselregen nichts durchweicht“, erklärt er.

Als weitere Helferinnen und Helfer eintreffen, bauen sie gemeinsam die Tische und Bänke auf, befüllen Plastikwannen mit Wasser, schleppen Cola- und Obstkisten an die dafür vorgesehenen Stellen. „Für den Aufbau und das Anreichen gibt es genaue Anweisungen“, weiß Lisa Grube, die die Aktion seit vielen Jahren aus der Geschäftsstelle heraus koordiniert. „Wenn wir einen Fehler machen, kann das zur Disqualifizierung eines Läufers oder einer Läuferin führen.“

Engagement neben und auf der Laufstrecke

Doch die Helfer-Crew am Nünningweg in Gievenbeck ist ein eingespieltes Team. Das Engagement der Gerätturnabteilung ist wieder besonders groß – dieses Mal nicht nur neben, sondern auch auf der Laufstrecke. Drei Staffeln stellt die Abteilung in diesem Jahr – die Anmeldekosten hat der Verein übernommen. „Wir sind stolz auf das sportliche Engagement unserer Mitglieder“, so Marc Schmittka. Auch neue Gesichter sind zur Verstärkung gekommen, darunter Mitglieder der Basketballabteilung und drei Mitarbeitende der Provinzial Versicherung, die ihren „Social Day“ fürs Mithelfen nutzen.

Drei Stunden lang – zwischen dem Eintreffen des ersten Läufers um kurz vor elf Uhr und der Ankunft des Besenbusses um 14 Uhr – heißt es dann: Becher auffüllen und anreichen, Flaschen aufschrauben, Bananen schälen, anfeuern. Vor allem die Teamkolleginnen und -kollegen werden enthusiastisch bejubelt.

Der Marathon-Tag endet für die Helfer-Crew bei Kilometer 35 mit durchnässter Kleidung, aber mit guter Stimmung: Sie hat im Laufe des Tages in viele dankbare Gesichter geschaut und erlebt, was freiwilliges Engagement und Teamgeist bewirken können. Für viele steht daher schon jetzt fest: Im nächsten Jahr wollen sie wieder dabei sein.

Wer den Volksbank-Münster-Marathon auch einmal aus einer anderen Perspektive erleben und neben der Laufstrecke in Gievenbeck helfen möchte, meldet sich bitte in der Geschäftsstelle des TSC Münster-Gievenbeck: info@tsc-muenster.de.

Die Helferinnen und Helfer am Verpflegungsstand des Volksbank-Münster-Marathons